Der Abschluss der Vorrunde: "Die beste Saisonleistung bisher"

BT7I7873"Das war unsere bisher beste Saisonleistung". Mit diesen Worte setzte unser Trainer Ali den Schlusspunkt unter das letzte Heimspiel der Vorrunde, in dem wir auf den TV Hörde trafen.

Die Hörder Damen hatten die letzten vier Spiele gewonnen. Beim VoR standen zuletzt vier Siege aus fünf Spielen auf der Habenseite. Nach dem Sieg gegen den Tabellenführer Bad Laer am Vorabend wollte das Team noch einmal für gute Stimmung auf dem Feld sorgen und das gelang. Trainer Ali, der erneut von Alex unterstützt wurde, konnte einen vollen Kader aufbieten. Aus Damen 2 stießen dieses Mal Zuspielerin Amna Besirevic und Finja Ziegenmeyer zum Team. Unser Dank geht an Physio Rahel von der Körperfabrik, die nach dem kräftezehrenden Fünf-Satzspiel in Bad Laer schon deutlich vor Spielbeginn für die nötige medizinische Betreuung sorgte.

Der VoR startete mit Picabo, Carina, Malin, Maja, Cara, Vicky und unseren Liberas Lara und Xenia. Der erste Punkt gehörte uns. Leider leisteten wir uns in der Folge einfache Fehler und Hörde punktete vierfach, so dass Ali früh zur Auszeit rief. Mit einem zweiten Ball von Picabo konnten wir zum 7:7 ausgleichen. Ein Ass von Carina brachte die Führung. Beide Teams zeigten sich wach in der Abwehr und putzen den Boden in der auch für uns ungewohnten Goerdelerhalle auf ihre Weise. Nach einem weiteren Ass von Carina und einem Blockpunkt führten wir Mitte des Satzes mit fünf Punkten. Doch Hörde kämpfte sich immer wieder heran, verkürzte auf 15:14 und glich per Block aus. Die Dortmunderinnen übernahmen die Führung (15:16), die der VoR seinerseits wieder ausgleichen konnte und mit Malin am Aufschlag zu zwei direkten Punkten kam (20:18). Beim 21:21 war der Satz weiter offen. Ein Hörder Lauf sorgte bei 22:24 nach einem umkämpften Punkt für den ersten Satzball der Gäste, den sie direkt zu nutzen wussten.

Der VoR startete unverändert in Satz 2. Maja konnte mit zwei Angriffspunkten eine erste kleine Führung erspielen (6:3) und legte kurz darauf zwei Aufschlagpunkte nach. Mit einem zweiten Ball konnte unsere Abwehr-Libera Xenia die sonst sehr wache Hörder Abwehr überraschen und sorgte für das zwischenzeitliche 12:6. Hörde steckte trotz des deutlichen Rückstands nicht auf und kam immer wieder einige Punkte heran. Nach zwei starken Aufschlägen von Picabo war der 6-Punkte-Vorsprung beim 21:15 wieder hergestellt. Doch unsere Gäste zeigten, dass sie mit diesem Ergebnis absolut nicht einverstanden waren und punkteten doppelt. Mehr als einmal nutzten sie dafür die Hände des Paderborner Blocks. Dass Ali bei einem Spielstand über 20 noch beiden Auszeiten hat, ist eine Seltenheit, dass er diese dann auch noch braucht, noch viel mehr. Beim 23:21 waren die Hörderinnen auf zwei Punkte heran und setzten uns mit starken Aufschlägen unter Druck. Doch Vicky setzte mit einem gelegten Ball den Schlusspunkt zum 25:22.

Auch in Satz 3 keine Veränderung in der Aufstellung und Punkt 1 durch einen schönen Einbeiner von Cara auf unserer Seite. Beim Stand von 6:2 nahm Hördes Trainerin ihre erste Auszeit. Malin am Aufschlag ließ sich davon zunächst nicht beeindrucken und servierte zur Fünf-Punkte-Serie. Kurz darauf brachte Cara Team und Trainer zum Jubeln, als sie nach eigenem Aufschlag zweimal in der Abwehr zur Stelle war und eine weitere Fünf-Punkte-Serie zum 12:3 einleitete. Mit 14:4 konnten wir sogar eine zweistellige Führung erspielen. In der Folge agierten wir mehrfach nicht zwingend in unseren Aktionen und ließen einfache Punkte zu. Hörde servierte mit Franziska Finke am Aufschlag nun stark und beim Zwischenstand von 19:16 war der komfortable Vorsprung deutlich geschrumpft. In die Phase der Hörder Aufholjagd fiel auch der 1000ste Punkt für den VoR durch einen technischen Fehler auf Hörder Seite (21:17). Durch Aufschlagfehler hielten wir das Spiel ungewollt offen und mussten bei 23:23 den Ausgleich und einen Punkt später einen Satzball für unsere Gäste hinnehmen. Die VoR-Mädels behielten die Nerven und wandelten die gegnerische Führung in einen eigenen Satzball. Picabos Aufschlag konnte die gegnerische Annahme nicht kontrollieren und so gewannen wir den Satz mit 27:25.

Satz 4 startete mit gleicher Aufstellung, aber einem ersten Punkt für unsere Gäste, dem je eine 3-Punkte-Serie auf beiden Seiten folgte. Beim 5:4 belohnte Vicky mit einem Block Caras Abwehr-Rettungstat. Ein Einbeiner von Vicky sorgte nach ausgeglichenem Beginn für eine kleine Führung nach dem ersten Drittel (8:6). Beide Teams boten den Zuschauern nach wie vor ein tolles Spiel mit starken Abwehraktionen. Eine zwischenzeitliche Vier-Punkte-Führung konterten die Hörderinnen und kamen nach einem sehenswerten Schnellangriff aus einarmigen Zuspiel auf einen Punkt heran (15:14). Einem 18:18 ließen wir vier Punkte folgen und brachten Satz 4 mit 25:20 über die Ziellinie.

MVP beim VoR wurde Picabo Reinhold. Die Medaille in Silber nahm Lynn Kosina mit nach Hause.

Nun möchten wir mit diesem Rückenwind in die Abstiegsrunde gehen. Wir freuen uns auf acht weitere Spiele, in denen wir ordentlich punkten möchten.

VoR: Norina Conrad, Carina Jolmes, Kathi Schlichting, Lara Schaefer, Picabo Reinhold, Malin Griesel, Rebecca Schnitker, Cara Beine, Amna Besirevic, Viktoria Mirvoda, Xenia Surkov, Johanna Naumann, Maja Pollkläsener, Finja Ziegenmeyer

Letzte Änderung am Montag, 24 Januar 2022 22:11

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