Platz fünf in Deutschland für die U16-Mädchen: Das falsche Spiel verloren

 

U16-Mädchen Volleyball-Regionalkader Paderborn schrammen knapp an der Medaille vorbei: Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage belegten die U16-Volleyballerinnen des Volleyball-Regionalkaders Paderborn den fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Moers. „Das ist ein tolles Ergebnis, trotz der schwierigen Umstände“, so Trainerin Susana Turner mit Blick auf den Ausfall von Stamm-Mittelblockerin Christin Mailo (Bänderriss) und drei weiteren angeschlagenen Stammspielerinnen im Turnier. Platz fünf ist nun die Krönung einer tollen Saison beim VoR mit drei Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften und den Plätzen 3, 5 und 5.

„Wir wollten mehr, es wäre im Nachhinein auch mehr drin gewesen, aber haben ausgerechnet im Viertelfinale unsere Leistung nicht abrufen können“, so Turner. Am frühen Sonntagmorgen kam es zur Neuauflage des NRW-Endspiels gegen den RC Borken. Gegen das Team um eine entfesselt spielende Nationalspielerin Linda Bock kamen die Paderborner Mädchen einfach nicht richtig ins Spiel. Immer wieder verhinderten Eigenfehler oder die überragende Spielerin des Gegners ein besseres Ergebnis. Mit 23:25 und 22:25 ging das Spiel verloren. Damit war der durchaus realistische Traum einer Medaille ausgeträumt. „Wir haben leider das falsche Spiel verloren“, so Turner.

Angesichts der angeschlagenen Spielerinnen setzte die Trainerin alles auf einen ersten Platz in der Vorrunde, dann würde man ein Spiel weniger bestreiten als die Konkurrenz. Mit einem sicheren 2:0 (25:16, 25:19) gegen TV Lebach und 2:0 (25:15, 25:15) gegen das SWE Volley-Team aus Erfurt gelang der Start. Gegen den Bundesliga-Nachwuchs vom Schweriner SC ging es dann um Gruppenplatz eins. Der Tie-Break sollte die Nerven aller Beteiligten bis zum Zerreißen spannen. Lange wogte die Partie hin und her, dann setzte sich Schwerin mit 13:9 vorentscheidend ab. Doch mit taktisch klugem Spiel und guten Blockpunkten drehten die Paderborner Mädchen das Spiel sensationell noch mit 15:13 herum, was Tränen auf der einen und Jubel auf der anderen Seite brachte. Das Viertelfinale war erreicht.

Am Sonntag gab es drei identische Ergebnisse, in allen Spielen gab es im ersten Satz ein 25:23 und im zweiten ein 25:22. Leider jubelte im Viertelfinale der NRW-Rivale RC Borken-Hoxfeld. In der Runde um die Plätze 5 bis 8 schlug der VoR erst den bayrischen Vizemeister TSV TB München und dann den Vizemeister Baden-Württemberg TB Bad Krozingen.

Letzte Änderung am Freitag, 29 Mai 2015 14:08

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