Vo.R Paderborn ist Westdeutscher Meister der U16w

Unglaublich, unfassbar, sensationell… Wörter, die das Ergebnis des Wochenendes nur annähernd beschreiben - die Mädels der U16-Mannschaft vor Vo.R Paderborn gewannen die Westdeutsche Meisterschaft 2014 in Waltrop. In einem spannenden Endspiel konnte der Gegner vom USC Münster in drei Sätzen (25:23, 13:25, 15:11) niedergerungen werden.

Danach begann die große Party – alle Mädels, Trainerin Rebecca Wintermeyer, Co-Trainer Maurice Fröhleke, Eltern, Geschwister, zahlreiche, zur Unterstützung angereiste Fans und auch der Finalgegner verwandelten das Spielfeld in eine einzige Jubelzone, denn für beide Mannschaften bedeutete der Finaleinzug auch gleichzeitig die Teilnahme an den Deutschen U16-Meisterschaften Ende Mai in Dresden.

Trainerin Rebecca Wintermeyer schwärmte nach dem historischen Sieg: „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mädels, kann es aber irgendwie immer noch nicht wirklich fassen“. Wie es dazu kam – hier noch einmal in chronologischer Abfolge bei dem vom GV Waltrop perfekt organisierten Turnier:

Angereist mit dem größten und jüngsten Kader aller Teilnehmer traf man in der Vorrunde zunächst auf die Vertretung vom SV BW Aasee und dem zweiten der NRW-Liga RC Borken-Hoxfeld. Nach einem souveränen Sieg gegen Aasee (25:17, 25:15) kam man in dem Spitzenspiel gegen Borken schwer in die Partie. Doch nach einer Eingewöhnungsphase bot man dem Favoriten die Stirn und kam besser ins Spiel. Letztendlich mussten beide Sätze aber knapp mit 23:25 verloren gegeben werden. Damit war das Minimalziel, der Teilnahme am Viertelfinale erreicht – Platz 8 war mindestens sicher.

In diesem wurde der SCU Lüdinghausen zugelost – seines Zeichens dritter der NRW-Liga. Und hier begann die große Wende im Spiel der Mannschaft. Die gute Vorbereitung in den Damen-Ligaspielen von den Vo.R-Trainern Susanna Turner und Holger Fretzer erwies sich als Grundstein für das harmonische Miteinander: im Spiel wurde man noch sicherer, Automatismen griffen und mit jedem gewonnenen Punkt stieg die Moral und der Kampfgeist der Truppe. Alle Spielerinnen beteiligten sich an dem 25:21 und 25:23 - einer der Mitfavoriten konnte in der KO-Runde ausgeschaltet werden. Das Halbfinale, und damit mindestens Platz 4, waren erreicht.

Nach einer geruhsamen Nacht in der Jugendherberge in Haltern kam es dann am Sonntag zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit Borken-Hoxfeld. Perfekt vom Trainerduo Wintermeyer/Fröhleke neu eingestellt entschärfte man die guten Aufschläge der Gegnerinnen und gewann nach einem Zwischenstand von 15:13 den ersten Satz deutlich mit 25:17. Im zweiten Satz lies man den Gegner dann nicht mehr ins Spiel kommen: über 5:1, 14:8, 20:15 wurde der entscheidende Satz mit 25:18 gewonnen. Eine riesen Überraschung war vollbracht: Vo.R Paderborn stand im Finale zur Westdeutschen Meisterschaft – zugleich konnte die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften errungen werden.

Doch die Erfolgsgeschichte sollte weiter gehen. Vor rund 300 Zuschauern wurde dann das Finale gegen den NRW-Ligisten USC Münster auf dem großen Feld mit offiziellen WVV-Schiedsrichtern gespielt. Nach der namentlichen Vorstellung und dem Einlauf von allen Beteiligen merkte man den Spielerinnen beider Mannschaften die Nervosität zunächst an. Doch wieder waren es unsere Mädels, die sich einen Vorsprung herausspielten und nach einem 12:7, 19:16, 23:20 den ersten Satz mit 25:23 gewinnen konnten. Da der zweite Satz mit 13:25 an Münster ging, musste die Meisterschaft in einem dritten Satz entschieden werden. Vo.R legte mit einer Aufschlagserie vor – über 3:1, 6:1 ging man mit 12:5 in Führung. Doch erst nach vier vergebenen Matchbällen konnte dann endlich gefeiert werden – mit 15:11 gewann man den Satz, das Spiel und damit die Westdeutsche Meisterschaft 2014 in der Altersklasse U16w. Unglaublich, unfassbar, sensationell…

Zur Siegermannschaft gehören:

Brach, Noa Linn
Fleischer, Celine
Hekim, Cemre
Köhler, Leonie
Leweling, Anna
Linke, Kim Jana
Mailo, Christin
Mohr, Leoni
Mohr, Meike
Rust, Milla
Schäfers, Alicia
Sharafutdinova, Marianna
Tölle, Charlotte
Walter, Franziska

Trainerin: Wintermeyer, Rebecca
Co-Trainer: Fröhleke, Maurice

--> Bericht in der Neuen Westfälischen

Letzte Änderung am Donnerstag, 20 März 2014 10:04

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