Dienstag 17:45 - 20:00 Sportzentrum am Maspernplatz
Samstag 10:45 - 12:30 Ahorn Sportpark

 Stand: 10/2019

Sportzentrum am Maspernplatz Hathumarstraße
33098 Paderborn
Maspernhalle
Ahorn Sportpark Ahornallee 20
33106 Paderborn
AhornSportpark
Letzte Änderung am Dienstag, 24 August 2021 15:39

Sechs Tage voller Volleyball, viele begeisterte Kinder – und am Ende erschöpfte, aber sehr zufriedene Trainer. Das Sommercamp für Anfänger von 6 bis 10 Jahren aus den Paderborner Grundschulen war ein voller Erfolg. Am Ende waren 77 Jungen und Mädchen in zwei je dreitägigen Camps für Kinder der ersten und zweiten, sowie dritten und vierten Klasse im Sand und in der Halle dabei und lernten unter Anleitung der erfahrenen Jugendtrainer den Volleyballsport kennen.

Der Volleyball-Regionalkader hatte das große Camp für Grundschüler in diesem Jahr angeboten, da über den Corona-Lockdown kaum neue Kinder in den Verein gekommen waren und auch die AGs an den Grundschulen nicht stattfinden konnten. „Durch unsere Kontakte an die Grundschulen konnten wir viele Kinder erreichen“, freute sich Sportwart Holger Fretzer. Einige Lehrer druckten die Einladungen sogar aus und drückten sie den Kindern in die Hand. 

So war man im Trainerteam sehr erfreut viele sportliche Jungen und Mädchen mit guten Voraussetzungen für Volleyball begrüßen zu können. Gespräche mit den Eltern zeigten eine hohe Bereitschaft den Volleyballsport am Landesleistungs-Stützpunkt Paderborn auszuprobieren.

Ein Wechsel zwischen Sonnenschein und Wolkenbruch erforderte einen Wechsel vom Beachvolleyballfeld in die Halle. Dank zahlreicher Trainerhelfer und Spielpartner gelang es allen Kindern ein Spielerlebnis zu vermitteln. Bereits im Camp und in den ersten Tagen danach haben sich knapp 30 Kinder zum Probetraining angemeldet. Nun werden die nächsten Wochen zeigen, ob man es schaffen kann das Corona-Loch zu schließen und wieder einen gesunden Unterbau zu schaffen. Darauf kann man in den nächsten Monaten in den Schul-AGs aufbauen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir das schaffen werden“, so Sportwart Holger Fretzer, der das „eine oder andere Talent“ entdeckte. Im Verein sollen nun bei Bedarf zwei Anfängergruppen gegründet werden, eine für Anfänger von 7 bis 9 Jahren und eine von 9 bis 11 Jahren. Die Gruppen starten nach den Ferien, sportliche Jungen und Mädchen mit Interesse im Volleyball können sich natürlich bei Sportwart Holger Fretzer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Letzte Änderung am Montag, 16 August 2021 10:53

Greta Rakow holt Silber und Bronze

WDM2021 Maria und LottiDas war ein erfolgreiches Wochenende für die Jugendspielerinnen des Volleyball-Regionalkaders Paderborn. Bei der Westdeutschen Jugendmeisterschaft der Altersklasse U16 in Essen krönte das Paderborner Beachteam Carlotta Rust und Maria Voth eine erfolgreiche Beachsaison mit dem Meistertitel. Im Frühjahr hatten sich die erst 13-jährige Mittelblockerin Rust und die 15-jährige Außenangreiferin Voth als Team zusammengefunden. Schon nach den ersten Turnieren mit vorderen Platzierungen zeigten die VoR-Spielerinnen, dass sie in ihrer Altersklasse nicht zu unterschätzen sind. Beim Saisonabschluss gingen sie von Setzlistenplatz 5 ins Rennen und konnten die ersten beiden Spielrunden sicher für sich entscheiden. In Runde 3 kam es dann zum Aufeinandertreffen mit VoR-Teamkollegin Greta Rakow, die bis Ende Juni noch in der Halle gefordert war und so nur wenig im Sand trainieren konnte. Für die Meisterschaft hatte sich Greta Rakow mit der Borkenerin Mia Feldhaus, deutsche Vizemeisterin U16, zusammengetan. In den ersten beiden Runden der U16-Konkurrenz konnten auch sie ihre Gegnerinnen auf Distanz halten und gewannen jeweils deutlich.

In Runde 3 entwickelte sich das erwartet enge Spiel. Rust/ Voth starteten furios. Mit starkem Angriffspiel und guter Blockarbeit konnte das Team den ersten Satz für sich entscheiden, doch Feldhaus/ Rakow konterten und glichen verdient zum 1:1 aus, bevor Rust/Voth das Spiel im Entscheidungssatz wieder zu ihren Gunsten drehen konnten und direkt ins Halbfinale einzogen. Feldhaus/Rakow nahmen den Umweg über die Verliererrunde und bezwangen dort das Duo Loker/Fuchs (Borken/Aasee) glatt mit 2:0. Im Halbfinale trafen Carlotta Rust und Maria Voth auf zwei Spielerinnen der TG zur roten Erde Schwelm. Mit 15:8 und 15:12 wurde der Einzug ins Finale perfekt gemacht. Dort trafen sie erneut auf Greta Rakow und Mia Feldhaus, die im Halbfinale das Borkener Doppel Terhaar/Priebs mit 15:8 und 15:9 bezwingen konnten. Im Finale boten beide Teams den Zuschauern und WVV-Landestrainerin Julia Van den Berghen ein packendes Duell auf Augenhöhe, in dem sich kein Team entscheidend absetzten konnte und beide Seiten starke Angriffsaktionen zeigten. Nach einem 16:14 im ersten Satz für die beiden Paderbornerinnen entwickelte sich der zweite Satz zu einer Nervenschlacht. Nach zwei Matchbällen mussten Carlotta und Maria ihrerseits zwei Satzbälle abwehren und konnten schlussendlich mit 18:16 die Westdeutsche Meisterschaft perfekt machen. So hieß es am Ende eines perfekt organisierten Turniers 2x Gold und 1x Silber für die Paderborner Spielerinnen.

Einen Tag später komplettierte Greta Rakow den Medaillensatz. Bei der Westdeutschen Meisterschaft der Altersklasse U17 trat sie an der Seite von Antonia Meiser vom SV Blau-Weiß Aasee an. Nach souveränen Auftaktspielen musste das neu-formierte Duo in Runde 3 in eine 1:2-Niederlage gegen die späteren Meisterinnen Brodehl/Zimmermann aus Aachen einwilligen und den Weg über die Verliererrunde gehen. Dieser führte bis ins Halbfinale, in dem U16-Partnerin Mia Feldhaus und Marika Loker aus Borken die Paderborner Medaillenjagd stoppten, so dass Greta Rakow das Turnier auf dem Bronzerang beendete.

Letzte Änderung am Freitag, 13 August 2021 10:14

Zugänge 2021/2022Der Kader des Volleyball-Drittligisten VoR Paderborn e.V. nimmt Formen an. Mit Katharina Schlichting, Johanna Naumann und Verena Oebbecke vermeldet der Volleyball-Regionalkader die ersten Neuzugänge für die kommende Saison. Das Trio, das in der vergangenen Saison noch für den SC Grün-Weiß Paderborn auf dem Feld stand, ist bereits seit einigen Wochen in das Training des VoR-Flagschiffs integriert.

Die 27jährige Katharina Schlichting verstärkt das Team auf der Annahme-Außenposition. Die ehemalige Mannschaftsführerin des Regionalligisten Grün-Weiß Paderborn stand bereits in der Jugend für den VoR Paderborn bei Westdeutschen Meisterschaften am Netz. Nun möchte sie sich technisch und spielerisch weiterentwickeln und freut sich auf die neue Herausforderung: "Ich bin sehr glücklich, dass ich den Schritt gemacht habe und dass ich so positiv von der Mannschaft aufgenommen wurde. Ich genieße jede Trainingseinheit in meinem neuen Team und mit starken Trainern in einem professionellen Umfeld." Schlichting kann auf Drittligaerfahrung zurückblicken, spielte sie doch in der Saison 2017/2018 beim Detmolder TV in dritthöchsten deutschen Spielklasse.

Ebenfalls über außen kann Johanna Naumann eingesetzt werden. Die 32jährige kommt auf 22 Jahre Volleyballerfahrung und spielt damit bereits länger, als einige ihrer zukünftigen Mitspielerinnen alt sind. Das passt ins VoR-Konzept und so stellt die Außenangreiferin neben ihrem sportlichen Ziel, sich spielerisch weiterzuentwickeln, auch heraus, dass sie das junge Team mit ihrer Erfahrung unterstützen möchte.

Dritte im Bunde ist Verena Oebbecke. Die 28 jährige Libera soll die Annahme und Abwehr des Volleyball-Drittligisten stärken. Auch für sie waren die professionelle Vereinsstruktur und der Mix aus talentierten und erfahrenen Spielerinnen Entscheidungskriterien für einen Wechsel zum Regionalkaderteam. Ebenso wie Katharina Schlichting verfügt sie bereits über Drittligaerfahrung beim Detmolder TV und freut sich, noch einmal in der 3. Liga spielen zu können.

Der Deutsche Volleyballverband hat den Saisonbeginn für Anfang Oktober terminiert. Bis dahin stehen für das Team, das von VoR-Cheftrainerin Susanna Turner auf die Saison vorbereitet wird, einige Trainingsspiele auf dem Programm.

Letzte Änderung am Montag, 02 August 2021 20:11

Zwei Mal Platz 7 bei den Deutschen Beachmeisterschaften U16

RustVothDamit hatte das neugegründete Beachteam des Volleyball-Regionalkaders Paderborn nicht gerechnet. Mit Platz 7 im Gepäck kehrten die U16 Spielerinnen Carlotta Rust und Maria Voth von der Deutschen Beachmeisterschaft ihrer Altersklasse aus Barby zurück. Eigentlich hatten die noch 13jährige Carlotta und ihre 15 jährige Partnerin die Teilnahme nach Platz 3 im Qualifikationsturnier schon abgehakt, doch eine E-Mail des Verbandes gut eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt brachte die frohe Kunde, dass die jungen Paderbornerinnen als 29tes von 32 Teams zum Turnier zugelassen wurden.

Nach einem Abschlusstraining bei Beach-Landestrainer Marc d'Andrea reiste das Paderborner Team nach Sachsen-Anhalt, wo sich das Wetter am ersten Turniertag gar nicht beachvolleyball-freundlich präsentierte. Die Gruppenphase wurde begleitet von Regen und Sturm. Bedingungen, unter denen Carlotta und Maria bisher weder trainiert noch gespielt hatten. Doch das VoR-Beachduo ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit zwei 2:0 Siegen und einer knappen Niederlage gegen die späteren Deutschen Meisterinnen Juli Saier/ Lena Stumböck aus Kirchzarten sowie einem weiteren 2:0 in der Zwischenrunde zogen Rust/Voth in den Winner-Pool des Turniers ein.

Dort trafen die VoR-Spielerinnen auf das Team Mohwinkel/Ziegenmeyer, das am Vortag seine Gruppe gewinnen konnte. Bei deutlich besserem Wetter erwischten Carlotta und Maria keinen optimalen Start und verloren das Spiel mit 0:2. Fortan mussten sie sich durch die Verliererrunde kämpfen. Nach zwei Siegen trafen sie im vierten Spiel des Tages erneut auf Saier/ Stumböck. Nachdem die Beach-Spezialistinnen aus Baden-Württemberg den ersten Satz von Beginn an dominierten, konnten die Paderbornerinnen im zweiten Satz besser ihr vom Hallenvolleyball geprägtes druckvolles Angriffsspiel durchbringen und nach Sätzen ausgleichen. Im entscheidenden dritten Satz standen Carlotta und Maria bei 14:10 kurz vor dem Einzug in die Runde der letzten sechs Teams. Aber die Gegnerinnen zeigten sich nervenstark und machten mit klugem fehlerfreiem Spiel sechs Punkte in Folge zum 16:14 Sieg.

So hieß es Platz 7 für die beiden Paderbornerinnen, die am Finaltag verfolgen konnten, wie ihre Gegnerinnen von Sieg zu Sieg eilten und im Finale gegen das NRW-Doppel Feldhaus/Neuß Deutsche Meisterinnen wurden.
Landestrainer d'Andrea attestierte den beiden VoR-Spielerinnen nach dem Turnier eine starke Leistung: "Das Ergebnis von Carlotta und Maria kann man durchaus als sensationell bezeichnen. Sie sind das Team, welches als reines Hallenteam am weitesten gekommen ist und viele Beachvolleyballerinnen hinter sich gelassen hat. Da waren Teams dabei, die bereits seit zwei Jahren spezielles Beachtraining bekommen. Hinzu kommt, dass Carlotta noch dem Jungjahrgang angehört." Im Spiel um Platz 3 setzten sich mit Dreßen/ Meiser, die Sieger des NRW-Qualifikationsturniers durch, so dass der Landestrainer sich über ein hervorragendes Gesamtergebnis seiner Teams freuen konnte.

Genauso erfolgreich wie das Doppel Rust/ Voth schlug sich der Regionalkaderspieler Oskar Bialas. Für den VoR in der Jugend und im Herrenbereich aktiv, startet er im Sand ebenso wie sein Partner Alexander Maschke für das Beachprojekt Tusa Düsseldorf.

OskarBeachOskarBeachNachdem das Duo im ersten Spiel mit 17:19 im Tie-Break gegen das an Position 2 gesetzte Team verloren hatte, hieß es im zweiten Spiel Nerven bewahren. Gegen die Rheinland-Pfälzer Flippidis/Vilkner entwickelte sich ein enges Spiel mit dem besseren Ende für das NRW-Team. Nach zwei weiteren Siegen war das Achtelfinale gesichert. Der dortige Gegner erwies sich jedoch als zu stark und schickte Oskar und seinen Partner in die Loserrunde. Dort konnten beide das nächste Spiel gewinnen und ließen im Spiel gegen Meine/Mestel aus Bad Grönenbach (Bayern) einen wahren Volleyballkrimi folgen. Ein 25:23 im Entscheidungssatz bei acht abgewehrten Matchbällen hielt den VoR-Akteur zunächst im Turnier. In der Folgerunde musste das Team Bialas/Maschke dann in eine 1:2 Niederlage einwilligen. So endete auch der erste DM-Auftritt des Paderborner U16-Spielers mit einem großartigen 7. Platz. Deutsche Meister wurden Johanning/Sackermann aus Niedersachsen vor Hikel/ Kindermann (Tusa Düsseldorf).

Letzte Änderung am Donnerstag, 15 Juli 2021 20:39

Regionalkader-Nachwuchstalente machen im Sand auf sich aufmerksam

Rust Voth Halbfinale BorkenDass der Volleyball-Regionalkader in Halle eine Namen hat, ist allgemein bekannt. Nun starten zwei der jungen Talente auch im Sand durch. Die 15jährige Maria Voth und die 13jährige Carlotta Rust haben sich als Beachteam zusammengefunden und gehen in der Altersklasse U16 an den Start. Eigentlich wollten die beiden Regionalkader-Spielerinnen "nur mal ein paar Turniere zusammen spielen", doch schon beim ersten Auftritt Anfang Juni in Bocholt spielten sich die Paderbornerinnen bis ins Halbfinale vor. Noch besser lief es eine Woche später beim U16-Turnier des TuS Iserlohn. Ohne Niederlage sicherte sich das Beach-Nachwuchsteam den Turniersieg.

Kurz darauf startete das Duo Rust/ Voth in einem starken Feld in Borken. An Position 6 gesetzt erkämpften sich die Regionalkader-Spielerinnen in der Vorrunde den Gruppensieg und gewannen auch ihr Viertelfinalspiel gegen ein Borkener Duo in zwei überraschend klaren Sätzen. So kam es zur Wiederauflage des Halbfinalspiels von Bocholt gegen Jula Fuchs und Marika Loker aus Aasee/ Borken. Waren die beiden Paderbornerinnen 14 Tage zuvor noch chancenlos, konnten sie diesmal durch einen knappen 2:1 Sieg ins Finale einziehen und dort mit einem weiteren 2:1 gegen die Borkener Beach-Spezialisten Theresa Naßmacher und Mia Kühn den zweiten Turniersieg in Folge perfekt machen.

Da die als DM-Qualifikation dienenden Westdeutschen Jugendmeisterschaften Pandemie bedingt verschoben wurden, hatte der Westdeutsche Volleyballverband ein gesondertes Qualifikationsturnier zur Deutschen Beachvolleyballmeisterschaft U16 ausgeschrieben. Und so kämpfte das Paderborner Duo am vergangenen Samstag mit 13 weiteren Teams um den Sieg und das damit verbundene sichere DM-Ticket.

Nach einem Sieg in Runde 1 mussten sich Carlotta und Maria in Runde 2 der Borken-Aachener-Kombination Mia Feldhaus/ Sophia Neuss in zwei Sätzen geschlagen geben und sich durch den Loserpool kämpfen. Das taten sie mit Bravour und standen vier Runden später im Halbfinale erneut dem Team Feldhaus/ Neuss gegenüber. Leider reichte es nicht zur Revanche und so ging es im Spiel um Platz 3 gegen zwei alte Bekannte, das Team Fuchs/ Loker. Hier hatten die VoR-Mädels in einem engen Spiel am Ende die Nase vorne und sicherten sich den Bronzerang und die damit verbundene Chance über einen Nachrückerplatz doch noch das DM-Ticket zu ergattern.

Letzte Änderung am Sonntag, 27 Juni 2021 15:15

Beach VolleyballDer erste Andrang ist gewaltig, doch es sind noch einige Plätze frei. Der Volleyball-Regionalkader Paderborn, der erfolgreichste Jugendvolleyballverein der letzten Jahre, lädt ein zu zwei Volleyball-Sommercamps auf den Beachvolleyball-Feldern der Paderkampfbahn (neben der Schwimm-Oper), ein.

Du willst Volleyball kennen lernen? Dann bist du genau richtig beim Volleyball-Sommercamps. Eingeladen sind vom 2. bis 4. August Jungen und Mädchen der 1. und 2. Klasse mit oder ohne Volleyballerfahrung, vom 5. bis 7. August Jungen und Mädchen der 3. und 4. Klasse mit oder ohne Volleyballerfahrung. Gestartet wird jeweils um 10 Uhr, bis 16 Uhr erwarten euch dann 18 Stunden Volleyball, Spaß und Spiel bei erfahrenen, lizenzierten Trainern des Volleyball-Regionalkaders (VoR) Paderborn. Inklusive mit Mittagessen, Wasser für das Training und Camp-T-Shirt.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 50 Euro, es sind maximal 40 Plätze frei. Anmeldungen bitte an Sportwart Holger Fretzer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Handy: 0171/2667486) mit Name, Vorname, Telefonnummer und Geburtsdatum. Bitte mit der Anmeldung den Teilnehmerbeitrag überweisen auf das Vereinskonto: Sparkasse Paderborn-Detmold, IBAN: DE63 4725 0101 0024 0046 16 (Anmeldung ist erst mit Überweisung des Teilnehmerbeitrages gültig).

Letzte Änderung am Donnerstag, 17 Juni 2021 15:54

32 Teams aus ganz Nordrhein-Westfalen vertreten

Vereinsduell VoR - DürenEndlich mal wieder ein Turnier. Lange mussten die jungen Spielerinnen des Volleyball-Regionalkaders (VoR) Paderborn warten, bis sie sich wieder ein bisschen so fühlen konnten wie bei einer "echten" Meisterschaft. Nach  Monaten des Lockdowns rief der Westdeutsche Volleyball-Verband seine Mitgliedsvereine zur Teilnahme an einem U14-Vereinsduell auf. "Zwei Vereine treten in digitalen Spielen gegeneinander an. Der Gewinner kommt eine Runde weiter", so die Ankündigung des Verbandes.

Für den VoR Paderborn, seit vielen Jahren erfolgreichster Jugendvolleyballverein in NRW, war eine Teilnahme keine Frage. "Als die Ausschreibung vom WVV im Februar kam, waren wir, wie alle Vereine, schon wochenlang im Lockdown. Natürlich haben wir unseren Jugendmannschaften regelmäßige Online-Trainings angeboten und die Mädchen waren wirklich motiviert dabei. Mit dem Vereinsduell hatten wir nun die Möglichkeit, wieder gegen andere Mannschaften anzutreten, wenn auch anders als sonst. Ich hatte den Eindruck, dass diese Abwechslung wichtig für die Mädchen ist und sie so auch wieder ein Gemeinschaftserlebnis haben können", sagt VoR-Trainer Carsten Rust, der die jungen Spielerinnen zusammen mit seinen Co-Trainerinnen Julia Wiese und Franziska Böhm durch die digitalen Matches coachte.

Die Spiele fanden nach einem vorher festgelegten Spielplan verteilt über mehrere Wochen statt. Dafür verabredeten sich die Teams auf einer Online-Plattform. Insgesamt 32 Teams folgten dem Aufruf des Verbandes. Der VoR trat mit der maximalen Anzahl von 8 Spielerinnen der Jahrgänge 2008 - 2010 an. Der WVV hatte ein bunte Mischung an Aufgaben für die verschiedenen Spielrunden zusammengestellt. So mussten die Teilnehmer:innen u.a. zeigen, wie oft sie einen Volleyball rückwärts an die Wand pritschen oder selbigen hochwerfen und hinter dem Rücken wieder auffangen konnten. Daneben galt es Quizfragen und kreative Aufgaben wie z.B. das beliebten
Montagsmalerspiel zu bewältigen.

Die VoR-Mädchen behielten zunächst geben den TV Gladbeck die Oberhand und konnten sich in Runde 2 gegen ein Jungenteam vom Rumelner TV behaupten. Besonders beindruckend war hier die Leistung von Sophia Müller, der es mehrfach gelang, einen Schuh auf der Fußsohle zu balancieren und sich dabei umzudrehen. Da der Gegner im Viertelfinale nicht antrat, rückte der Regionalkadernachwuchs direkt ins Halbfinale vor, in dem der Nachwuchs des Volleyball-Bundesligisten USC Münster auf die 10 - 13jährigen Paderbornerinnen wartete. Auch wenn es nicht um eine sportliche Medaille ging, ein bisschen Meisterschaftsflair mit dem Ziel, einen Treppchenplatz zu erreichen, kam nun doch auf. Nach 120 spannenden Minuten stand das Siegerteam des Halbfinalduells fest: Die jungen Regionalkaderspielerinnen hatten sich für das Finale des digitalen Vereinsturniers qualifiziert.

Gegner im Finale war die Jugend des Dürener TV. Der Verband hatte 11 Aufgaben mit unterschiedlichen Wertigkeiten für die jungen Talente vorbereitet. Für einen Sieg wurden mindestens 33 Punkte benötigt. Nachdem die 8 VoR-Mädchen die ersten drei Herausforderungen für sich entscheiden konnten, holte die Dürener Vertretung auf und lag kurz vor Schluss noch Führung. Doch die Paderbornerinnen behielten in der entscheidenden koordinativen Aufgabe die Nerven und siegten am Ende knapp mit 36:30 Punkten.

Mannschaftskapitänin Pauline Keck freute sich mit ihren Mitspielerinnen und dem Trainerteam über den Sieg: "Wir fanden das Online-Vereinsduell richtig gut. Es hat viel Spaß gemacht, andere Vereine kennenzulernen. Wir haben alle die Spiele und die Aufgaben zusammen gut gemeistert und freuen uns sehr über den Sieg. Vielen Dank an alle, die dieses Duell organisiert und unterstützt haben." Auch wenn es eine schöne Abwechslung war, in einem sind sich die Teilnehmer:innen einig: Es wird Zeit, dass der Ball wieder durch die Hallen Paderborns fliegt und die jungen Volleyballerinnen ihr Können auf dem Feld zeigen können. Den ein oder anderen Gegner aus dem Vereinsduell werden sie in der Saison wieder treffen, vielleicht sogar bei der Endrunde zur Westdeutschen Meisterschaft.

Für den VoR traten an: Abby Naumann, Pauline Keck, Anna Böhm, Hanna Ridder, Maria Weber,Helene Voigt, Sophia Müller und Janne Meier

Letzte Änderung am Donnerstag, 10 Juni 2021 09:55

Rebecca Schnitker zur Mannschaftsführerin ernannt

Schnitker Neuer KaptainNach dem Abbruch der Volleyballsaison 2020/2021 und der coronabedingten Pause im Teamtraining, blickt Volleyball-Drittligist VoR Paderborn nach vorne und vermeldet erste Zusagen für die kommende Saison. Wie berichtet, ist auch der Trainerposten des VoR-Flagschiffs vakant, da sich VoR-Cheftrainerin Susanna Turner noch verstärkter in die Nachwuchsarbeit einbringen wird. Während die Trainerfrage noch offen ist, ist eine andere Personalie bereits geklärt.

Rebecca Schnitker verlängert ihr Engagement und wird das Team als Mannschaftskapitänin aufs Spielfeld führen. Die Mittelblockerin kam 2019 vom SV Sande und ist zu einer festen Größe im Regionalkaderteam geworden. Zuvor hatte sie 17 Jahre das Trikot des Nachbarvereins getragen und dort von der F-Jugend an alle Jugendteams durchlaufen. Bereits mit 14 Jahren stieß sie zur ersten Damenmannschaft des SV Sande und stieg in den Folgejahren bis in die Oberliga auf.

"Als dann das Angebot durch die Zusammenarbeit mit dem VoR kam, dort eine Liga höher spielen zu können und dann noch bei einem so professionell aufgestellten Verein mit Perspektive und super Trainern, habe ich nicht lange überlegt. Die Mischung aus Jung und Alt fand ich ziemlich cool und wusste, dass da noch viel Potenzial im Team steckt," beschreibt die Neu-Kapitänin, was sie zum Wechsel bewogen hat. Auch die Cheftrainerin ist von den Qualitäten der zielstrebigen 27jährigen überzeugt: "Rebecca bringt viel Erfahrung als Spielerin mit. Sie hat sich nach ihre Wechsel zu 100% auf das VoR-Konzept eingelassen und verkörpert die VoR-Philosophie im Training ebenso wie abseits des Feldes. Mit ihrer positiven Energie und ihrer Einsatzbereitschaft kann sie vor allem den jungen Mädchen viel geben, sie motivieren und das Team als Ganzes führen."

Eine dieser jungen Spielerinnen ist Jenny Saporowski. Das VoR-Eigengewächs stand ebenfalls bereits in der vergangenen Saison in der Dritten Liga auf dem Feld. Es zeichnet sich ab, dass der VoR wieder mit einer Mischung aus aufstrebenden Talenten und erfahrenen Spielerinnen in die neue Saison gehen wird. Darüber freut sich auch Rebecca Schnitker: "Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass dieser Mix sehr gut funktioniert. Die erfahrenen Spielerinnen bringen die nötige Ruhe und Routine aufs Feld und unsere jungen Spielerinnen verfügen bereits über sehr viel Wettkampferfahrung.

Der VoR ist dafür bekannt, junge Talente früh in das Training der höheren Mannschaften einzubinden und ihnen dort auch Spielanteile zu geben, wenn sie dafür bereit sind. Wir sind ein Team, in dem jede den anderen etwas geben kann."
(Foto: Stefan Hoppe)

Letzte Änderung am Montag, 31 Mai 2021 12:29

Das Geheimnis des Erfolgs ist die Cheftrainerin - Motor und Ideengeberin

SusannaGeschichteVoRAls der Volleyball-Regionalkader Paderborn im Jahr 2006 gegründet wurde, wusste noch niemand, welche Erfolgsgeschichte dieser neue Verein schreiben würde. Zahlreiche Teilnahmen an Westdeutschen Meisterschaften und Deutschen Meisterschaften und eine ganze Reihe an Spieler*innen, die es in die Landes- oder sogar Bundeskadermannschaften geschafft haben, haben den VoR deutschlandweit zu einer bekannten Größe im Nachwuchsvolleyball gemacht. Der Erfolg trägt seit 2013 klar die Handschrift von
Cheftrainerin Susanna Turner, die das VoR-Motto „Volleyball leistungsorientiert erleben“ mit Leben gefüllt und den Verein in den vergangenen Jahren auf ein neues Niveau gehoben hat.

Zu verdanken ist dies auch der Eingebung des ehemaligen Vorsitzenden Karl Finke, der 2013 die Gunst der Stunde nutzte und Susanna Turner vom Fleck weg engagierte. Für Turner, die vom damaligen Damen-Regionalligisten Detmolder TV nach Paderborn kam, war dieser Wechsel eine ganz neue Herausforderung, der sie sich gerne und mit viel Hingabe gestellt hat: "Ich bin sehr dankbar für diese Chance, da ich beim Volleyball-Regionalkader endlich auf hohem Niveau im Verein Nachwuchsarbeit machen durfte. Karl hat mich für den VoR begeistert, mich inspiriert und mir vorgelebt, wie man junge Athletinnen begleitet". Seitdem ist Susanna Turner nicht nur in der Halle Motor und Ideengeberin. Sie verkörpert das Konzept des Vereins und hat das Training  professionalisiert. Ihr Anspruch ist die stete Verbesserung.

Das weiß auch Carina Ahlers, Spielerin der Paderborner Drittligadamen, die ab der U13 zu einer der ersten Jugendmannschaften des Vereins gehörte: "FDer Verein hat sich enorm entwickelt. Neben der Quantität der Spielerinnen hat sich vor allem durch Susanna die Qualität enorm verbessert. Sie hat den Verein auf ein neues Leistungsniveau geführt, sodass wir in der Jugend und im Erwachsenenbereich einen Namen im deutschen Volleyball habe ". Zum Paderborner Erfolgskonzept gehört, dass ab der U14 allen Spieler*innen der leistungssportliche Weg angeboten wird. Es gibt auch Trainingsgruppen für all diejenigen, die den Sport etwas weniger zeitintensiv betreiben möchten. Wer sich aber für den leistungssportlichen Weg entscheidet, erhält die Möglichkeit, sich durch angepasste Trainingspläne mit höheren Trainingsumfängen am Ball und im Athletikbereich zu verbessern. Dafür verbringt die Cheftrainerin, die beim VoR primär für den weiblichen Bereich verantwortlich zeichnet, gerne mehrere Stunden in der Woche am Laptop, plant Trainingseinheiten und Spieleinsätze und steht im ständigen Austausch mit ihren Spielerinnen.

"VoR steht für die individuelle Ausbildung von Athleten. Daher herrscht ein besonderer Spirit im Verein. Sicherlich eint die Mannschaften der Teamspirit, dennoch würde ich sagen, dass die vorrangige Gemeinsamkeit die ist, dass alle gut trainieren, ehrgeizig spielen und sich immer verbessern wollen&";, erklärt Susanna Turner den leistungssportlichen Grundgedanken. Die Cheftrainerin vereint Leidenschaft und Detailliebe, wenn es darum geht, Talente technisch zu entwickeln. Nicht umsonst gilt sie als eine der besten Nachwuchstrainer*innen Deutschlands und gehört unter anderem zum Staff der deutschen Jugendnationalmannschaft. Jugendbundestrainer Jens Tietböhl weiß Susanna Turners

Qualitäten sehr zu schätzen: "Das wirklich Besondere an Susanna ist ihr positiver Umgang mit den Athleten und eine überragende Fachkompetenz! Ihre spezielle Ausbildung findet in der Nationalmannschaft höchste Anerkennung. Ich bin sehr froh sie in unserem Trainerteam zu haben!"

Von ihrer Expertise profitiert auch das Trainerteam des Volleyball-Regionalkaders, das in internen Trainer-Fortbildungen eine gemeinsame Sprache und Trainings-Philosophie entwickelt hat. Die VoR-Trainer gehen von ganz unten bis oben den professionellen Weg mit, inklusive regelmäßige Anpassungen der Trainings- und Einsatzpläne und Wechsel der Trainingsgruppen. Im VoR wird mannschaftsübergreifend gearbeitet und das Trainer-Ego im Dienste des Athleten zurückgestellt.

Das VoR-Konzept trägt nun auch im Erwachsenenbereich Früchte. In der Saison 2019/2020 stieg der Verein in die 3. Liga auf. Fünf Aufstiege in sieben Jahren sind ein Zeugnis der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit. Susanna Turner gelang dabei immer die Balance zwischen Mannschaftszielen und der individuellen Förderung ihrer talentiertesten Nachwuchsspielerinnen. "Das ist der schwierigste Part meiner Arbeit. Im Vordergrund steht immer die Entwicklung jeder einzelnen Athletin, die sich für uns entschieden hat. Darüber hinaus hat die Arbeit mit den Kaderspielerinnen einen etwas besonderen Status bei uns. Wir bemühen uns ihnen Spielzeit zu geben, um sie noch besser zu fördern und rechnen es unseren Teams sehr hoch an, dass alle diesen Weg mitgehen", beschreibt die VoR-Cheftrainerin ihren Anspruch jeder Spielerin bestmögliche Entwicklungschancen zu bieten.

Ein Beispiel für diesen Weg ist U18-Nationalspielerin Sophia Schefner, die mittlerweile am Bundesstützpunkt Berlin an ihrer Profikarriere arbeitet. Die junge Zuspielerin erhielt das Vertrauen der Trainerin und ihrer Mannschaft und leitete in der Aufstiegssaison 2019/2020 als 15-Jährige bereits die Geschicke des Regionalligateams. "Dass Spielerinnen wie Sophia an einen Bundesstützpunkt wechseln, wird von uns immer positiv begleitet. Sophia ist ein Ausnahmetalent und hat in Berlin die besten Möglichkeiten sich unter Nachwuchsbundestrainer Jens Tietböhl zu entwickeln", erklärt Susanna Turner und weiß, dass das dem Vereinsziel nicht entgegensteht. „Wir haben im Training eine hohe Qualität und möchten perspektivisch in die 2. Bundesliga. Viele unserer jungen Spielerinnen haben das Potenzial diesen Weg mit uns zu gehen.“

Zahlreiche Spielerinnen haben von der Expertise der VoR-Cheftrainerin, die auch als Interimstrainerin am Bundesstützpunkt in Münster tätig war, profitiert. Bis heute pflegt Susanna Turner einen guten Kontakt zu den ehemaligen Bundesstützpunkt-Spielerinnen, die sie ein Stück des Weges begleitet hat, wie zum Beispiel die Paderbornerin und spätere A-Nationalspielerin Irina Kemmsies: "Unter Susanna habe ich mich technisch und auch persönlich sehr weiterentwickelt. Ich denke, das macht sie so erfolgreich, vor allem in der Nachwuchsarbeit", sagt Kemmsies, die unlängst mit dem VC Kanti Schaffhausen den Schweizer Pokal gewinnen konnte.

Nach dem coronabedingten Abbruch der Volleyballsaison wird der Volleyball-Regionalkader auch in der kommenden Saison mit den beiden spielklassenhöchsten Mannschaften wieder in der 3. Liga und der Oberliga an den Start gehen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 12 Mai 2021 15:28
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