Regionalkader-Nachwuchstalente machen im Sand auf sich aufmerksam

Rust Voth Halbfinale BorkenDass der Volleyball-Regionalkader in Halle eine Namen hat, ist allgemein bekannt. Nun starten zwei der jungen Talente auch im Sand durch. Die 15jährige Maria Voth und die 13jährige Carlotta Rust haben sich als Beachteam zusammengefunden und gehen in der Altersklasse U16 an den Start. Eigentlich wollten die beiden Regionalkader-Spielerinnen "nur mal ein paar Turniere zusammen spielen", doch schon beim ersten Auftritt Anfang Juni in Bocholt spielten sich die Paderbornerinnen bis ins Halbfinale vor. Noch besser lief es eine Woche später beim U16-Turnier des TuS Iserlohn. Ohne Niederlage sicherte sich das Beach-Nachwuchsteam den Turniersieg.

Kurz darauf startete das Duo Rust/ Voth in einem starken Feld in Borken. An Position 6 gesetzt erkämpften sich die Regionalkader-Spielerinnen in der Vorrunde den Gruppensieg und gewannen auch ihr Viertelfinalspiel gegen ein Borkener Duo in zwei überraschend klaren Sätzen. So kam es zur Wiederauflage des Halbfinalspiels von Bocholt gegen Jula Fuchs und Marika Loker aus Aasee/ Borken. Waren die beiden Paderbornerinnen 14 Tage zuvor noch chancenlos, konnten sie diesmal durch einen knappen 2:1 Sieg ins Finale einziehen und dort mit einem weiteren 2:1 gegen die Borkener Beach-Spezialisten Theresa Naßmacher und Mia Kühn den zweiten Turniersieg in Folge perfekt machen.

Da die als DM-Qualifikation dienenden Westdeutschen Jugendmeisterschaften Pandemie bedingt verschoben wurden, hatte der Westdeutsche Volleyballverband ein gesondertes Qualifikationsturnier zur Deutschen Beachvolleyballmeisterschaft U16 ausgeschrieben. Und so kämpfte das Paderborner Duo am vergangenen Samstag mit 13 weiteren Teams um den Sieg und das damit verbundene sichere DM-Ticket.

Nach einem Sieg in Runde 1 mussten sich Carlotta und Maria in Runde 2 der Borken-Aachener-Kombination Mia Feldhaus/ Sophia Neuss in zwei Sätzen geschlagen geben und sich durch den Loserpool kämpfen. Das taten sie mit Bravour und standen vier Runden später im Halbfinale erneut dem Team Feldhaus/ Neuss gegenüber. Leider reichte es nicht zur Revanche und so ging es im Spiel um Platz 3 gegen zwei alte Bekannte, das Team Fuchs/ Loker. Hier hatten die VoR-Mädels in einem engen Spiel am Ende die Nase vorne und sicherten sich den Bronzerang und die damit verbundene Chance über einen Nachrückerplatz doch noch das DM-Ticket zu ergattern.

Letzte Änderung am Sonntag, 27 Juni 2021 15:15

Beach VolleyballDer erste Andrang ist gewaltig, doch es sind noch einige Plätze frei. Der Volleyball-Regionalkader Paderborn, der erfolgreichste Jugendvolleyballverein der letzten Jahre, lädt ein zu zwei Volleyball-Sommercamps auf den Beachvolleyball-Feldern der Paderkampfbahn (neben der Schwimm-Oper), ein.

Du willst Volleyball kennen lernen? Dann bist du genau richtig beim Volleyball-Sommercamps. Eingeladen sind vom 2. bis 4. August Jungen und Mädchen der 1. und 2. Klasse mit oder ohne Volleyballerfahrung, vom 5. bis 7. August Jungen und Mädchen der 3. und 4. Klasse mit oder ohne Volleyballerfahrung. Gestartet wird jeweils um 10 Uhr, bis 16 Uhr erwarten euch dann 18 Stunden Volleyball, Spaß und Spiel bei erfahrenen, lizenzierten Trainern des Volleyball-Regionalkaders (VoR) Paderborn. Inklusive mit Mittagessen, Wasser für das Training und Camp-T-Shirt.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 50 Euro, es sind maximal 40 Plätze frei. Anmeldungen bitte an Sportwart Holger Fretzer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Handy: 0171/2667486) mit Name, Vorname, Telefonnummer und Geburtsdatum. Bitte mit der Anmeldung den Teilnehmerbeitrag überweisen auf das Vereinskonto: Sparkasse Paderborn-Detmold, IBAN: DE63 4725 0101 0024 0046 16 (Anmeldung ist erst mit Überweisung des Teilnehmerbeitrages gültig).

Letzte Änderung am Donnerstag, 17 Juni 2021 15:54

32 Teams aus ganz Nordrhein-Westfalen vertreten

Vereinsduell VoR - DürenEndlich mal wieder ein Turnier. Lange mussten die jungen Spielerinnen des Volleyball-Regionalkaders (VoR) Paderborn warten, bis sie sich wieder ein bisschen so fühlen konnten wie bei einer "echten" Meisterschaft. Nach  Monaten des Lockdowns rief der Westdeutsche Volleyball-Verband seine Mitgliedsvereine zur Teilnahme an einem U14-Vereinsduell auf. "Zwei Vereine treten in digitalen Spielen gegeneinander an. Der Gewinner kommt eine Runde weiter", so die Ankündigung des Verbandes.

Für den VoR Paderborn, seit vielen Jahren erfolgreichster Jugendvolleyballverein in NRW, war eine Teilnahme keine Frage. "Als die Ausschreibung vom WVV im Februar kam, waren wir, wie alle Vereine, schon wochenlang im Lockdown. Natürlich haben wir unseren Jugendmannschaften regelmäßige Online-Trainings angeboten und die Mädchen waren wirklich motiviert dabei. Mit dem Vereinsduell hatten wir nun die Möglichkeit, wieder gegen andere Mannschaften anzutreten, wenn auch anders als sonst. Ich hatte den Eindruck, dass diese Abwechslung wichtig für die Mädchen ist und sie so auch wieder ein Gemeinschaftserlebnis haben können", sagt VoR-Trainer Carsten Rust, der die jungen Spielerinnen zusammen mit seinen Co-Trainerinnen Julia Wiese und Franziska Böhm durch die digitalen Matches coachte.

Die Spiele fanden nach einem vorher festgelegten Spielplan verteilt über mehrere Wochen statt. Dafür verabredeten sich die Teams auf einer Online-Plattform. Insgesamt 32 Teams folgten dem Aufruf des Verbandes. Der VoR trat mit der maximalen Anzahl von 8 Spielerinnen der Jahrgänge 2008 - 2010 an. Der WVV hatte ein bunte Mischung an Aufgaben für die verschiedenen Spielrunden zusammengestellt. So mussten die Teilnehmer:innen u.a. zeigen, wie oft sie einen Volleyball rückwärts an die Wand pritschen oder selbigen hochwerfen und hinter dem Rücken wieder auffangen konnten. Daneben galt es Quizfragen und kreative Aufgaben wie z.B. das beliebten
Montagsmalerspiel zu bewältigen.

Die VoR-Mädchen behielten zunächst geben den TV Gladbeck die Oberhand und konnten sich in Runde 2 gegen ein Jungenteam vom Rumelner TV behaupten. Besonders beindruckend war hier die Leistung von Sophia Müller, der es mehrfach gelang, einen Schuh auf der Fußsohle zu balancieren und sich dabei umzudrehen. Da der Gegner im Viertelfinale nicht antrat, rückte der Regionalkadernachwuchs direkt ins Halbfinale vor, in dem der Nachwuchs des Volleyball-Bundesligisten USC Münster auf die 10 - 13jährigen Paderbornerinnen wartete. Auch wenn es nicht um eine sportliche Medaille ging, ein bisschen Meisterschaftsflair mit dem Ziel, einen Treppchenplatz zu erreichen, kam nun doch auf. Nach 120 spannenden Minuten stand das Siegerteam des Halbfinalduells fest: Die jungen Regionalkaderspielerinnen hatten sich für das Finale des digitalen Vereinsturniers qualifiziert.

Gegner im Finale war die Jugend des Dürener TV. Der Verband hatte 11 Aufgaben mit unterschiedlichen Wertigkeiten für die jungen Talente vorbereitet. Für einen Sieg wurden mindestens 33 Punkte benötigt. Nachdem die 8 VoR-Mädchen die ersten drei Herausforderungen für sich entscheiden konnten, holte die Dürener Vertretung auf und lag kurz vor Schluss noch Führung. Doch die Paderbornerinnen behielten in der entscheidenden koordinativen Aufgabe die Nerven und siegten am Ende knapp mit 36:30 Punkten.

Mannschaftskapitänin Pauline Keck freute sich mit ihren Mitspielerinnen und dem Trainerteam über den Sieg: "Wir fanden das Online-Vereinsduell richtig gut. Es hat viel Spaß gemacht, andere Vereine kennenzulernen. Wir haben alle die Spiele und die Aufgaben zusammen gut gemeistert und freuen uns sehr über den Sieg. Vielen Dank an alle, die dieses Duell organisiert und unterstützt haben." Auch wenn es eine schöne Abwechslung war, in einem sind sich die Teilnehmer:innen einig: Es wird Zeit, dass der Ball wieder durch die Hallen Paderborns fliegt und die jungen Volleyballerinnen ihr Können auf dem Feld zeigen können. Den ein oder anderen Gegner aus dem Vereinsduell werden sie in der Saison wieder treffen, vielleicht sogar bei der Endrunde zur Westdeutschen Meisterschaft.

Für den VoR traten an: Abby Naumann, Pauline Keck, Anna Böhm, Hanna Ridder, Maria Weber,Helene Voigt, Sophia Müller und Janne Meier

Letzte Änderung am Donnerstag, 10 Juni 2021 09:55

Rebecca Schnitker zur Mannschaftsführerin ernannt

Schnitker Neuer KaptainNach dem Abbruch der Volleyballsaison 2020/2021 und der coronabedingten Pause im Teamtraining, blickt Volleyball-Drittligist VoR Paderborn nach vorne und vermeldet erste Zusagen für die kommende Saison. Wie berichtet, ist auch der Trainerposten des VoR-Flagschiffs vakant, da sich VoR-Cheftrainerin Susanna Turner noch verstärkter in die Nachwuchsarbeit einbringen wird. Während die Trainerfrage noch offen ist, ist eine andere Personalie bereits geklärt.

Rebecca Schnitker verlängert ihr Engagement und wird das Team als Mannschaftskapitänin aufs Spielfeld führen. Die Mittelblockerin kam 2019 vom SV Sande und ist zu einer festen Größe im Regionalkaderteam geworden. Zuvor hatte sie 17 Jahre das Trikot des Nachbarvereins getragen und dort von der F-Jugend an alle Jugendteams durchlaufen. Bereits mit 14 Jahren stieß sie zur ersten Damenmannschaft des SV Sande und stieg in den Folgejahren bis in die Oberliga auf.

"Als dann das Angebot durch die Zusammenarbeit mit dem VoR kam, dort eine Liga höher spielen zu können und dann noch bei einem so professionell aufgestellten Verein mit Perspektive und super Trainern, habe ich nicht lange überlegt. Die Mischung aus Jung und Alt fand ich ziemlich cool und wusste, dass da noch viel Potenzial im Team steckt," beschreibt die Neu-Kapitänin, was sie zum Wechsel bewogen hat. Auch die Cheftrainerin ist von den Qualitäten der zielstrebigen 27jährigen überzeugt: "Rebecca bringt viel Erfahrung als Spielerin mit. Sie hat sich nach ihre Wechsel zu 100% auf das VoR-Konzept eingelassen und verkörpert die VoR-Philosophie im Training ebenso wie abseits des Feldes. Mit ihrer positiven Energie und ihrer Einsatzbereitschaft kann sie vor allem den jungen Mädchen viel geben, sie motivieren und das Team als Ganzes führen."

Eine dieser jungen Spielerinnen ist Jenny Saporowski. Das VoR-Eigengewächs stand ebenfalls bereits in der vergangenen Saison in der Dritten Liga auf dem Feld. Es zeichnet sich ab, dass der VoR wieder mit einer Mischung aus aufstrebenden Talenten und erfahrenen Spielerinnen in die neue Saison gehen wird. Darüber freut sich auch Rebecca Schnitker: "Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass dieser Mix sehr gut funktioniert. Die erfahrenen Spielerinnen bringen die nötige Ruhe und Routine aufs Feld und unsere jungen Spielerinnen verfügen bereits über sehr viel Wettkampferfahrung.

Der VoR ist dafür bekannt, junge Talente früh in das Training der höheren Mannschaften einzubinden und ihnen dort auch Spielanteile zu geben, wenn sie dafür bereit sind. Wir sind ein Team, in dem jede den anderen etwas geben kann."
(Foto: Stefan Hoppe)

Letzte Änderung am Montag, 31 Mai 2021 12:29

Das Geheimnis des Erfolgs ist die Cheftrainerin - Motor und Ideengeberin

SusannaGeschichteVoRAls der Volleyball-Regionalkader Paderborn im Jahr 2006 gegründet wurde, wusste noch niemand, welche Erfolgsgeschichte dieser neue Verein schreiben würde. Zahlreiche Teilnahmen an Westdeutschen Meisterschaften und Deutschen Meisterschaften und eine ganze Reihe an Spieler*innen, die es in die Landes- oder sogar Bundeskadermannschaften geschafft haben, haben den VoR deutschlandweit zu einer bekannten Größe im Nachwuchsvolleyball gemacht. Der Erfolg trägt seit 2013 klar die Handschrift von
Cheftrainerin Susanna Turner, die das VoR-Motto „Volleyball leistungsorientiert erleben“ mit Leben gefüllt und den Verein in den vergangenen Jahren auf ein neues Niveau gehoben hat.

Zu verdanken ist dies auch der Eingebung des ehemaligen Vorsitzenden Karl Finke, der 2013 die Gunst der Stunde nutzte und Susanna Turner vom Fleck weg engagierte. Für Turner, die vom damaligen Damen-Regionalligisten Detmolder TV nach Paderborn kam, war dieser Wechsel eine ganz neue Herausforderung, der sie sich gerne und mit viel Hingabe gestellt hat: "Ich bin sehr dankbar für diese Chance, da ich beim Volleyball-Regionalkader endlich auf hohem Niveau im Verein Nachwuchsarbeit machen durfte. Karl hat mich für den VoR begeistert, mich inspiriert und mir vorgelebt, wie man junge Athletinnen begleitet". Seitdem ist Susanna Turner nicht nur in der Halle Motor und Ideengeberin. Sie verkörpert das Konzept des Vereins und hat das Training  professionalisiert. Ihr Anspruch ist die stete Verbesserung.

Das weiß auch Carina Ahlers, Spielerin der Paderborner Drittligadamen, die ab der U13 zu einer der ersten Jugendmannschaften des Vereins gehörte: "FDer Verein hat sich enorm entwickelt. Neben der Quantität der Spielerinnen hat sich vor allem durch Susanna die Qualität enorm verbessert. Sie hat den Verein auf ein neues Leistungsniveau geführt, sodass wir in der Jugend und im Erwachsenenbereich einen Namen im deutschen Volleyball habe ". Zum Paderborner Erfolgskonzept gehört, dass ab der U14 allen Spieler*innen der leistungssportliche Weg angeboten wird. Es gibt auch Trainingsgruppen für all diejenigen, die den Sport etwas weniger zeitintensiv betreiben möchten. Wer sich aber für den leistungssportlichen Weg entscheidet, erhält die Möglichkeit, sich durch angepasste Trainingspläne mit höheren Trainingsumfängen am Ball und im Athletikbereich zu verbessern. Dafür verbringt die Cheftrainerin, die beim VoR primär für den weiblichen Bereich verantwortlich zeichnet, gerne mehrere Stunden in der Woche am Laptop, plant Trainingseinheiten und Spieleinsätze und steht im ständigen Austausch mit ihren Spielerinnen.

"VoR steht für die individuelle Ausbildung von Athleten. Daher herrscht ein besonderer Spirit im Verein. Sicherlich eint die Mannschaften der Teamspirit, dennoch würde ich sagen, dass die vorrangige Gemeinsamkeit die ist, dass alle gut trainieren, ehrgeizig spielen und sich immer verbessern wollen&";, erklärt Susanna Turner den leistungssportlichen Grundgedanken. Die Cheftrainerin vereint Leidenschaft und Detailliebe, wenn es darum geht, Talente technisch zu entwickeln. Nicht umsonst gilt sie als eine der besten Nachwuchstrainer*innen Deutschlands und gehört unter anderem zum Staff der deutschen Jugendnationalmannschaft. Jugendbundestrainer Jens Tietböhl weiß Susanna Turners

Qualitäten sehr zu schätzen: "Das wirklich Besondere an Susanna ist ihr positiver Umgang mit den Athleten und eine überragende Fachkompetenz! Ihre spezielle Ausbildung findet in der Nationalmannschaft höchste Anerkennung. Ich bin sehr froh sie in unserem Trainerteam zu haben!"

Von ihrer Expertise profitiert auch das Trainerteam des Volleyball-Regionalkaders, das in internen Trainer-Fortbildungen eine gemeinsame Sprache und Trainings-Philosophie entwickelt hat. Die VoR-Trainer gehen von ganz unten bis oben den professionellen Weg mit, inklusive regelmäßige Anpassungen der Trainings- und Einsatzpläne und Wechsel der Trainingsgruppen. Im VoR wird mannschaftsübergreifend gearbeitet und das Trainer-Ego im Dienste des Athleten zurückgestellt.

Das VoR-Konzept trägt nun auch im Erwachsenenbereich Früchte. In der Saison 2019/2020 stieg der Verein in die 3. Liga auf. Fünf Aufstiege in sieben Jahren sind ein Zeugnis der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit. Susanna Turner gelang dabei immer die Balance zwischen Mannschaftszielen und der individuellen Förderung ihrer talentiertesten Nachwuchsspielerinnen. "Das ist der schwierigste Part meiner Arbeit. Im Vordergrund steht immer die Entwicklung jeder einzelnen Athletin, die sich für uns entschieden hat. Darüber hinaus hat die Arbeit mit den Kaderspielerinnen einen etwas besonderen Status bei uns. Wir bemühen uns ihnen Spielzeit zu geben, um sie noch besser zu fördern und rechnen es unseren Teams sehr hoch an, dass alle diesen Weg mitgehen", beschreibt die VoR-Cheftrainerin ihren Anspruch jeder Spielerin bestmögliche Entwicklungschancen zu bieten.

Ein Beispiel für diesen Weg ist U18-Nationalspielerin Sophia Schefner, die mittlerweile am Bundesstützpunkt Berlin an ihrer Profikarriere arbeitet. Die junge Zuspielerin erhielt das Vertrauen der Trainerin und ihrer Mannschaft und leitete in der Aufstiegssaison 2019/2020 als 15-Jährige bereits die Geschicke des Regionalligateams. "Dass Spielerinnen wie Sophia an einen Bundesstützpunkt wechseln, wird von uns immer positiv begleitet. Sophia ist ein Ausnahmetalent und hat in Berlin die besten Möglichkeiten sich unter Nachwuchsbundestrainer Jens Tietböhl zu entwickeln", erklärt Susanna Turner und weiß, dass das dem Vereinsziel nicht entgegensteht. „Wir haben im Training eine hohe Qualität und möchten perspektivisch in die 2. Bundesliga. Viele unserer jungen Spielerinnen haben das Potenzial diesen Weg mit uns zu gehen.“

Zahlreiche Spielerinnen haben von der Expertise der VoR-Cheftrainerin, die auch als Interimstrainerin am Bundesstützpunkt in Münster tätig war, profitiert. Bis heute pflegt Susanna Turner einen guten Kontakt zu den ehemaligen Bundesstützpunkt-Spielerinnen, die sie ein Stück des Weges begleitet hat, wie zum Beispiel die Paderbornerin und spätere A-Nationalspielerin Irina Kemmsies: "Unter Susanna habe ich mich technisch und auch persönlich sehr weiterentwickelt. Ich denke, das macht sie so erfolgreich, vor allem in der Nachwuchsarbeit", sagt Kemmsies, die unlängst mit dem VC Kanti Schaffhausen den Schweizer Pokal gewinnen konnte.

Nach dem coronabedingten Abbruch der Volleyballsaison wird der Volleyball-Regionalkader auch in der kommenden Saison mit den beiden spielklassenhöchsten Mannschaften wieder in der 3. Liga und der Oberliga an den Start gehen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 12 Mai 2021 15:28

Regionalkader-Libera zählt zu den besten Annahmespielerinnen Europas

GretaLaraNatio2021Die Paderborner Volleyballerinnen Greta Rakow und Lara Schaefer gehörten zum Aufgebot der deutschen U16-Nationalmannschaft, die unlängst bei der ersten Runde der EM-Qualifikation in Italien ihren ersten internationalen Auftritt hatte. Vorausgegangen war der Reise nach Chiavenna ein 5tägiger Vorbereitungslehrgang in Baden-Baden, bei dem die 15 jährigen Greta Rakow von Bundestrainer Jens Tietböhl zur Mannschaftsführerin ernannt wurde.

Das deutsche Team spielte in der Gruppe B zunächst gegen Portugal und traf auf einen eingespielten Gegner, der das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Im Gegensatz zum deutschen Team konnten viele andere Nationen bereits zusammen trainieren. Lernen und sich als Team finden, waren daher die Ziele der deutschen Auswahl. Im zweiten Spiel gegen die Niederlande konnten die deutschen Nachwuchsvolleyballerinnen den ersten Satz für sich entscheiden, mussten am Ende aber in eine 1:3 Niederlage einwilligen. In diesem Spiel zeigte sich, dass die 14jährige Libera Lara Schaefer zu den besten Annahmespezialistinnen Europas zählt. Mit einem Wert von 50% perfekten Annahmen erzielte sie die höchste Quote des gesamten Turniers. Außenangreiferin Greta Rakow war mit vier Assen beste Aufschlägerin des deutschen Teams. Für VoR-Cheftrainerin Susanna Turner sind diese Leistungen das Ergebnis einer intensiven Trainingsarbeit: "Beide Spielerinnen haben gerade in der schwierigen Phase der Pandemie konzentriert an der Technik gearbeitet. Als der Spielbetrieb eingestellt wurde, haben wir uns das Ziel gesetzt, technisch stärker aus dieser Phase herauszukommen als andere. Wir haben in Paderborn gute Trainingsbedingungen und konnten unser Training in Kleingruppen gut umsetzen."

Für das deutsche Team folgten zwei Platzierungsspiele gegen den Gruppendritten der Gruppe A Frankreich. Durch die Absage Spaniens stand bereits fest, dass alle Teams an der zweiten Qualifikationsrunde teilnehmen dürfen, so dass die Trainer allen Spielerinnen Spielanteile und Erfahrungen auf internationaler Ebene ermöglichten. Nach einem 0:3 im ersten Vergleich folgte ein knappes 2:3 im letzten Spiel am Ostersonntag.

Lara Schaefer belegte im Gesamtranking aller vier zonalen Qualifikationsturniere mit einem Durchschnittswert von 32,80 % perfekter Annahmen Rang 2 hinter der Belgierin Kaat Cos. "Wenn man bedenkt, dass die Quote der besten Annahmespielerin in der EM-Serie des Vorgängerjahrgangs unter diesem Wert lag und dem aktuellen Jahrgang fast eine komplette Saison an Spielerfahrung fehlt, ist Lara auf einem richtig guten Weg. Auch Greta konnte sich mehrfach gut in den Rankings der Spiele platzieren. Wir werden weiter an der Konstanz arbeiten und stets an Details feilen", freut sich Susanna Turner auf die neuen Aufgaben mit den jungen Volleyballerinnen.
In der Nachbesprechung mit der VoR-Cheftrainerin, die das deutsche Team in dieser Qualifikationsrunde nicht als Co-Trainerin begleitete, aber ab Ende April zur Vorbereitung auf die zweite Qualifikationsrunde wieder dem Trainerteam angehören wird, attestierte der Bundestrainer beiden Spielerinnen eine gute Grundlagenausbildung. Er lobte Lara Schaefer für ihre Zuverlässigkeit auf der Libero-Position und das ausgeprägte positionsspezifische Wissen. Bei Greta Rakow hob er hervor, dass sie bereits über hervorragende Führungsspielerqualitäten verfügt und auch neben dem Feld als Teamorganisatorin auftrat, wodurch sie der neu-formierten Mannschaft viel geben konnte.

Letzte Änderung am Samstag, 10 April 2021 14:31

SpielerinnenSuche2021Du hast Lust mit einem verrückten Haufen, gemischt aus jungen und erfahrenen Spielerinnen in der kommenden Saison die 3. Liga West zu rocken?

Dann komm zu uns! Neben herausragenden individuellen Entwicklungs- und Trainingsmöglichkeiten bieten wir dir ein super ambitioniertes Team, was auf und neben dem Spielfeld immer zusammen hält! Uns verbinden mehr als Leidenschaft, Teamgeist und Ehrgeiz. In jedem Training wollen wir 1% besser werden und gemeinsam alle Herausforderungen meistern.

Damit das möglich ist, legt sich der Verein ordentlich ins Zeug für uns und bietet klasse Trainings- und Spielbedingungen, sowie eine professionelle Ausstattung! Wir freuen uns dich hoffentlich bald kennenlernen zu dürfen!

Letzte Änderung am Mittwoch, 07 April 2021 11:50

SucheChefTrainer2021Stellenbeschreibung

Der Volleyball-Regionalkader Paderborn ist ist ein stetig wachsender, leistungssportlich orientierter Verein mit hervorragender Jugendarbeit im Mädchen- und Jungenbereich. "Volleyball leistungsorientiert erleben" ist der Grundsatz des Vereins und fast die drei wichtigsten Bereiche "Volleyball", "Leistung" und "Erlebnisse" zusammen, die den Verein ausmachen. Seit 2019 spielt unsere erste Damen-Mannschaft in der 3. Liga West. Für die kommende Saison suchen wir daher

ab sofort einen engagierten Trainer (m/w/d) für unser Damen-Team in Liga 3

Es erwartet dich ein professionelles Umfeld mit einem qualifizierten Trainerteam im Damen-und Herrenbereich und ausgezeichneten Trainingsbedingungen. Im Team erwarten dich liga-erfahrene Spielerinnen und talentierte junge Athletinnen aus dem WVV- und DVV-Kader. Dieses Team gilt es nun weiter zu formen und auf die nächste Drittliga-Saison vorzubereiten.

Wir bieten die eigenverantwortliche Leitung des Teams, Unterstützung durch alle Trainer, eine zu vereinbarende Vergütung und die Möglichkeit zur Weiterbildung.

Neben deiner Vorliebe für den Volleyball bringst du Coachingerfahrung in einer höheren Volleyball-Liga, Freude am Spiel, Leidenschaft und Engagement mit. Du verfügst bereits über eine B Lizenz.

Bei Interesse melde dich bitte bei Klaus Böhm per E-mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0176 205 035 92.

Kurzdarstellung des Vereins

Der VoR Paderborn wurde 2006 als Kinder- und Jugendverein gegründet. Er widmet sich der Förderung von jun­gen Talenten für den Volleyballsport.

Mit ambitionierter Jugendarbeit im Mädchen- und Jungenbereich führt VoR die besten Talente aus der Region zusammen und fördert sie durch anspruchsvolles Training und hochkarätige Wettkämpfe. "Volleyball leistungsorientiert erleben" lautet der Grundsatz des Vereins und dies fasst die drei wichtigsten Bereiche "Volleyball", "Leistung" und "Erlebnisse" zusammen. Aktuell sind 210 Mädchen und Jungen aus dem Kreis Paderborn und darüber hinaus Mitglied beim VoR. Sie spielen in insgesamt rund 40 Mannschaften.

Letzte Änderung am Dienstag, 06 April 2021 19:17

GretaLaraNatio2021Greta und Lara sind zurzeit für die deutsche Nationalmannschaft beim WEVZA-Turnier in Italien am Ball. Bereits am Dienstag ist das Team von Baden-Baden nach Chiavenna gereist.

Die beiden Gruppenspiele am Donnerstag gegen Portugal und am Freitag gegen die Niederlande konnten leider nicht gewonnen werden. Auch im ersten Vergleich mit Frankreich musste sich das deutsche Team geschlagen geben. Trotzdem fällt die Bilanz nach der monatelangen Wettkampfpause auch positiv aus. Sowohl Greta als auch Lara konnten sich bereits in den Bestenlisten der Spiele platzieren und freuen sich nun auf das morgige "Rückspiel" gegen Frankreich.

Der VoR Paderborn steht für Vielfalt und sagt Nein zu Rassismus im Sport! Unsere Damen 1 hat dazu eine klare Video-Botschaft für euch. Schaut es euch an! Großartig!

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