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Achtungserfolg in Hörde - Die Sensation knapp verpasst

Am Samstag stand das zweite Auswärtsspiel in Folge an.

Um 19:30 Uhr ging es gegen den haushoheJubel in Hörden Favoriten aus Hörde. Hörde war der erwartet starke Gegner, doch unser Team 1 hielt mutig dagegen und so wurde das Spiel zu einem waschechten Krimi mit dem besseren Ende für den TV Hörde. 3:2 hieß es am Ende für die Gastgeber, bei denen vor allem die ehemalige Erstligaspielerin Alisha Ossowski (lange Jahre beim USC Münster) alles überragte.

In Satz 1 konnten wir stets eine knappe Führung halten. Aus einer bombensicheren Annahme setzte unser Zuspiel ihre Angreiferinnen immer wieder effektiv ein. Somit ging Satz 1 mit 15:21 an unsere Ladies in Orange. Sicher eine faustdicke Überraschung. Doch Hörde zeigte in der Folge, warum sie so hoch gehandelt werden. Sie stellten sich immer besser auf das Paderborner Spiel ein. Bei uns häuften sich die individuellen Fehler und die starken Hörder Angreiferinnen konnten die Kontrolle über das Spiel an sich reißen. Mit 25:19 und 25:21 gewann Hörde diese souverän. Somit stand es nach 3 Sätzen 2:1 für den Favoriten. Doch aufgeben gehört nicht in den Wortschatz unserer Domstädterinnen. Satz 4 wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Schon dieser Satz musste in die Verlängerung, doch mit dem besseren Ende für uns. 26:24 Paderborn, bedeutete 2:2 in Sätzen und damit ein sicherer Punkt. Als Aufsteiger sicher schon mehr als viele uns vorher zugetraut hatten. Doch die Truppe von Trainer Alexandros Sarmas, der dieses Mal alleine an der Seitenlinie stand, da Mittrainerin Susanna Turner bei der U17-Nationalmannschaft in Kienbaum weilt, hatte Blut geleckt und startete hochmotiviert in den alles entscheidenden Tie-Break. Hörde stellte um und verstärkte seine Blockreihe um unsere Angreifer in den Griff zu bekommen. Das Drehbuch für diesen Entscheidungssatz hätte auch aus Hollywood kommen können und wäre sicher Oscar-verdächtig, so spannend ging es zu. Ganze 3 Matchbälle hatten unsere Mädels, doch es sollte nicht sein. Am Ende war es die überragende Ossowski, die mit all ihrer Erfahrung den letzten Punkt zum 20:18 machte und für Jubel in Rot sorgte.

Im Endeffekt können wir als Aufsteiger mit dem Punkt sehr zufrieden sein, doch wir wissen auch da wäre mehr drin gewesen. „In der 3. Liga wird halt jede Schwäche gnadenlos ausgenutzt“, konstatierte am Ende auch Alexandros. Genau da wird die Truppe um Kapitänin Adelina Emich in der nächsten Woche ansetzen und an der Eigenfehlerquote arbeiten bevor es am nächsten Sonntag im nächsten Heimspiel gegen den Mitaufsteiger VC Osnabrück kommt. Anpfiff ist um 16 Uhr in der heimischen Pelizaeus-Halle. Ein VoRbericht folgt in Kürze.

Fotos - Stefan Hoppe (Galerie zum Spiel)

Letzte Änderung am Montag, 21 September 2020 14:12

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